Häufig gestellte Fragen (FAQ) - Verbotene Lebensmittel

FAQs - Verbotene Lebensmittel

Was sollte ich meinem Steinzeitkörper nicht antun?

Die Zitronensäure der Zitrusfrüchte ist natürlich nicht schlecht. Zitronensäure ist in der Natur weit verbreitet. Sie kommt in vielen Früchten wie vor allem in Zitronen, aber beispielsweise auch in Kartoffeln und Tomaten vor.

Gefahr droht nur von der Zitronensäure, die die Lebensmittelindustrie in vielen ihrer Produkte zur Anwendung bringt. Neben der möglichen Belastung mit Antibiotikaverschmutzungen ist bedenklich, dass transgen Rohstoffe für die Produktion eingesetzt werden können, ohne dass das Ergebnis deklarierungspflichtig ist.

Ist Zucker schlecht für die menschliche Ernährung? Natürlich nicht!
Aber warum steht der Stoff dann unter den nicht erlaubten Lebensmitteln in der Steinzeiternährung?

Fakt ist, dass der Mensch Zucker braucht. Unser Gehirn braucht Zucker und zwar mehr als 100 g pro Tag, um seinen Energiebedarf zu decken.
Der Körper produziert selbst den benötigten Traubenzucker aus der Nahrung.
Dagegen ist zuviel Zuckervorrat tödlich für Gehirnzellen. Spanische Wissenschaftler haben bei ihrer Forschung entdeckt, dass im Gehirn gleich mehrere Kontrollsysteme, unter der Aufsicht von Wächterproteinen daran arbeiten, das Anhäufen von Zuckervorräten in den Nervenzellen zu verhindern. Diese mehrfache Absicherung ist überlebenswichtig für die Gehirnzellen: Während Zucker in seiner Speicherform, dem Glykogen, für die meisten Körperzellen eine willkommene Energiereserve ist, ist er für Gehirnzellen tödlich, wenn dieser Schutzmechanismus versagt.

 

Auch Industrie- oder Haushaltszucker ist nicht giftig. Das gefährliche ist die Konzentration des reinen Zuckers.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine Obergrenze von 50-60 Gramm pro Tag. Das sind etwa 20 Stück Würfelzucker. Klingt viel? Ist es aber nicht!
Schon ein halber Liter Cola (das berühmte Beispiel) liefert die Tageshöchstmenge. In einem "Zott Monte" 160g stecken über 20g Zucker. Da haben wir noch keinen Kuchen, Müsliriegel oder Marmeladenbrötchen gegessen. In jedem Fertiggericht wird für den "guten" Geschmack Zucker benötigt. Vorsicht auch bei Fruchtsäften, denn der Zuckergehalt ist fast so hoch wie bei Cola. Wer abnehmen will, sollte Obst nicht trinken sondern essen. Wasser oder ungesüßter Tee ist da das richtige Getränk.

Das Gehirn braucht ca. 6 Gramm pro Stunde Zucker. Überschüssige Zuckermengen müssen auch gut untergebracht werden, damit sie zwischen den Mahlzeiten als Reserve zur Verfügung stehen.
Der kurzfristige Zuckerspeicher befindet sich in der Leber und in den Muskeln, wo der Zucker in den Speicherstoff Glykogen umgewandelt wird. Dieses Glykogen wird dann in der Leber und in den Muskeln gespeichert. Insulin hilft bei der Umwandlung von Zucker zu Glykogen. Überschüssige Zuckermengen müssen auch gut untergebracht werden, damit sie zwischen den Mahlzeiten als Reserve zur Verfügung stehen. Der kurzfristige Zuckerspeicher befindet sich in der Leber und in den Muskeln, wo der Zucker in den Speicherstoff Glykogen umgewandelt wird. Dieses Glykogen wird dann in der Leber und in den Muskeln gespeichert. Insulin hilft bei der Umwandlung von Zucker zu Glykogen.
Jedes zu viel muss der Körper aber auch verwerten. Dann wird das zusätzliche Speichersystem aufgefüllt: die Fettspeicher. Der Zucker wird in Fett umgewandelt und wandert mithilfe des Insulins in die Fettzellen. Das funktioniert solange, wie dieser Überschusszustand anhält.

"Gesunde Süße" ist jene Süße, wie sie in der Natur vorkommt. Genießen wir also sonnengereiftes Obst, das schmeckt und hat neben dem leckeren Zucker noch Ballaststoffe, Spurenelemente und Vitamine zu bieten. Ein Apfel hat zwar auch einen Zuckergehalt von ca. 7 g, wer abnehmen möchte muss da auch aufpassen, aber wenn Sie sieben Äpfel gegessen haben sind sie erst mal satt. Nach einem halben Liter Cola ist nicht mal der Durst weg.
Und so gilt auch für Honig, was auch für Würfelzucker gilt. Honig hat zwar noch einige gesunde Enzyme aber es ist konzentrierter Zucker.


 

Salz ist essentiell für die menschliche Ernährung! Aber warum steht es dann unter den verbotenen Lebensmitteln?

Wie so oft ist es das zuviel, was so gefährlich ist. Professor J.Hoyer von der Uni Marburg hat festgestellt, dass 1 Gramm am Tag reichen würde, wir aber 10 Gramm durchschnittlich essen. Dabei brauchen schlanke, sportlich bewegte Menschen sogar mehr Salz. Gemeint sind aber mehr als 2/3 der Deutschen die eher übergewichtig und bewegungsarm durchs Leben gehen.

Die Gefahr ist dabei weniger der Salzstreuer, wenn Sie zu Hause am Kochtopf die frisch bereiteten Speisen würzen. Nein, die verarbeiteten Lebensmittel sind die mächtigsten Salzbomben.
Dabei ahnen viele Verbraucher nicht einmal, dass Sie zu viel Salz zu sich nehmen. Ein Drittel des deutschen Salzkonsums geht auf das Konto von Backwaren. Da staunen Sie - oder?!
Das viel Salz in Wurst und Käse ist, sollte jeder schon wissen. Aber wahre Bomben sind auch Tiefkühlpizzas oder - auch nicht gewusst? - der so geliebte Rahmspinat aus der Truhe.
 
Die meisten Deutschen nehmen mehr als die empfohlene Maximalmenge von 5 Gramm Salz am Tag zu sich. Die langfristigen möglichen Folgen: Bluthochdruck, unter dem schon jeder zweite Bundesbürger leidet und daraus resultierende Schlaganfälle und Herzinfarkte.
Die Hersteller müssen die Kochsalzmenge in den Speisen nicht deklarieren. Was deklariert werden muss ist das Natrium. Daraus kann man, mit ungefähr 2,5 multipliziert, die Salzmenge errechnen.
Beispiel: Ristorante Speziale 0,65g Na = fast 1,7g NaCl / 100 Gramm - Essen Sie die ganze Pizza 330g dann haben Sie Ihre Maximalmenge für den Tag geschafft.

Also halten Sie Ihren Salzkonsum unter Kontrolle.

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